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Stück für Stück

 Paarungszeit 

Paarungszeit von Eileen Schäfer/Judith C. Gorgass | Regie: Chris Hohenester

In einem Café treffen vier unterschiedliche Charaktere aufeinander. Was am Anfang noch nach klaren Verhältnissen aussieht - Charlotte und Klaus-Thilo wollen heiraten, Hannah beginnt eine Beziehung mit Siggi - wird im Laufe des Geschehens zunehmend komplizierter. Denn ganz so einfach sind die Hormone nicht unter Kontrolle zu halten und plötzlich wirbeln die Leidenschaften das Quartett durcheinander. Wie wäre es also mit einer Beziehung zu viert? Es zeigt sich, dass die Organisation einer Viereckbeziehung ganz einfach ist: Ein Pärchen Montag bis Dienstag, das andere Donnerstag und Freitag. Der Mittwoch ist frei und in der Woche drauf wird getauscht. Die Wochenenden zu viert. Liebe leicht gemacht. Schließlich gibt es genug Widrigkeiten, denen es im Alltag zu trotzen gilt: Der MVV liegen mal wieder lahm, der Wohnraum ist knapp und der Pfarrer hat moralische Bedenken. Noch dazu droht dem Stammcafé der vier Helden eine Nagetierplage...mehr

 poster  

Hex in the City vom Theater Münchner Freiheit | Regie: Carmen-Dorothé Moll
Moderne Frauen in der Großstadt – ein Leben zwischen Blackberrys, Bio, Beauty und Beziehungen. In diesem Spannungsfeld müssen Frauen alles sein: erfolgreich, schön und intelligent aber auch mütterlich und sexy. Ein kräftezehrender Balanceakt, der Frau selten richtig Herr wird. Wäre es nicht wunderbar, wenn sich zwischen Alltagsgrau und Stress plötzlich doch wieder ein Stück Magie finden ließe? Wenn sich ein klein wenig Hexenkraft fände, mit der geheime Wünsche plötzlich Wirklichkeit werden? Für Nadja, Thea und Lilly scheint dies wahr zu werden. Als sich für die drei unterschiedlichen Freundinnen plötzlich auffällig häufig glückliche Zufälle ergeben, erahnen sie übernatürliche Kräfte in sich. Und so spielen die Frauen in einer durchzechten Nacht mit dem Feuer. Der perfekte Mann soll her und zwar sofort..... Mehr

 Konfusionen 

Konfusionen von Alan Ayckbourn | Regie: Evelyn Plank

Die Komödie „Konfusionen" ist ein Feuerwerk menschlicher Missverständnisse. In drei Szenenbildern beleuchtet das Ensemble witzig-skurrile Absurditäten des Alltags, die entstehen wenn Kommunikation ganz anders verläuft als geplant. Da gibt es die überforderte Mutter, die kurzerhand Ihre Nachbarn im selben Ton wie Ihre Kinder anspricht - worauf diese unwillkürlich wie Kinder reagieren. Oder zwei einzelne Paare in einer Bar, deren Eheprobleme während des Essens hochkochen. Der Zuschauer erlebt diese Szene nur durch Augen und Ohren des Kellners und sammelt mit ihm stückchenweise die Gesprächsfetzen von den Tischen ein. Welche sich plötzlich zu einem überraschenden Bild zusammensetzen. Und dann gibt es noch die Wohltätigkeitsveranstaltung, bei der gar nichts funktioniert, außer dem Mikrophon das im unpassendsten Moment ein Gespräch an die Lautsprecher überträgt...

In diesen schrägen Momentaufnahmen schaukeln sich die „Konfusionen" in einer unwiderstehlichen Situationskomik immer weiter auf. Der augenzwinkernde Blick auf die menschliche Kommunikation, erlaubt dem Zuschauer sich mit den Protagonisten zu identifizieren und sich trotzdem über sie kaputt zu lachen. Mehr....

  

FROM MEDEA - Maternity Blues von Grazia Verasani | Regie: Evelyn Plank
Vier Frauen, verurteilt wegen Kindstötung, sitzen gemeinsam ihre langen Haftstrafen in einer Gefängniszelle ab. Marga, Vincenza, Rina und Luisa bilden in ihrem Schicksal eine eingeschworene Zweckgemeinschaft. Jede von ihnen versucht auf ihre eigenwillige Art das Geschehene zu verstehen und zu bewältigen. Über das Beziehungsgeflecht der Protagonistinnen setzt „FROM MEDEA“ in feinfühligen Dialogen vier Einzeldramen zu einem eindringlichen Bild zusammen. Dabei erzeugt der neutrale und in keinem Moment moralisierende Standpunkt der Autorin Grazia Verasani eine mitreißende Spannung. Das Publikum findet sich in einem intensiven Spagat zwischen Mitgefühl und Verdammung der Mörderinnen wieder. Auf eine berührende, erschreckende und doch fast liebevolle Art konfrontiert die Geschichte jeden von uns mit der Gewissensfrage: Darf ich diese Frauen mögen? Mehr...

   

Bier für Frauen von Felicia Zeller | Regie: R. C. Lederle
Acht Protagonistinnen erzählen mit starkem Ausdruckswillen, von den normalen, persönlichen Tragödien Ihres kleinen Lebens. Aber: im Laufe des Abends vertreibt der exzessive Bierkonsum Gedanken, Gefühle und Zeit. Gesprächsversuche zerplatzen wie Bierhefebläschen. Heraus kommen anarchische Komik, sprachliche Virtuosität und haufenweise Missverständnisse: „Gestern habe ich mit meinem Leben abgeschlossen, seither, also ich kann nicht klagen...". Die verschiedenen Charaktere kämpfen gemeinsam gegen das Unvermögen Gedanken konsequent zu verfolgen, aber sie geben nie auf..... wie, was, welche Gedanken, aufgeben?

Das Stück bringt Spaß, es ist faszinierend schwachsinnig und intelligent aus dem Bauchladen des Lebens gekramt. Es  wird getanzt, getrunken, gelacht, geknutscht und gestritten. „Alles super hier!" Mehr...

  
Femmes Fatales   FEMMES FATALES frei nach ACHT FRAUEN von Robert Thomas | Regie: R. C. Lederle
Die Familie um den Unternehmer Marcel schickt sich an, das Weihnachtsfest in der eleganten, verschneiten Landhaus-idylle zu feiern. Die älteste Tochter der Familie, Susanne, kommt aus dem College nach Hasue. Sie findet einiges verändert vor: die Mutter Gaby ist wenig weihnachtlich gestimmt, die kleine Schwester Catherine will plötzlich erwachsen sein, die geizige Großmama und die alte Jungfer Tante Augustine sind eingezogen und das neue Dienstmädchen ist so gar nicht schüchtern. Nur die gute alte Hausdame Chanel gibt sich wie immer.Dieser mühsam aufrechterhaltene Schein der Familienidylle zerreißt jäh durch einen Schrei. Der Hausherr Marcel wird ermordet aufgefunden mit einem Messer im Rücken. Nach dem ersten Schock taucht zu allem Überfluss in diesem Moment auch noch unversehens Pierette, die ungeliebte Schwester des Getöteten, auf. Beim vergeblichen Versuch die Polizei zu rufen, stellt sich heraus, dass das Telefonkabel durchtrennt, der Wagen demoliert und das Tor des abgelegenen Hauses versperrt ist. Abgeschnitten von der Außenwelt sind die Damen auf sich allein gestellt und bald wird klar: es kann nur eine von ihnen gewesen sein.. Mehr
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